Werdegang

Thea Barth

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Mit der bildenden Kunst ist Thea Barth, Geborene Pfürtner, „groß geworden“. Ihre Eltern waren  Wiener Kunststudenten, die 1945 ihr Studium aufgeben und nach Bayern fliehen mussten. Viele Jahre arbeitete sie als Lehrerin mit dem Schwerpunktfach Kunstpädagogik; dort erfuhr sie ihre Befriedigung vor allem in fächerübergreifenden Projekten zur Kreativitätsförderung in den Bereichen Kunst, Musik, Theater, v.a. Improvisationstheater. Angeregt durch die Teilnahme am „Freien Malen und Gestalten“ der Ateliergemeinschaft Zwischenraum in Frankfurt/Main begann sie in den 90er Jahren intensiv mit der Malerei.

Seit 2003 lebt Thea Barth als Malerin in Tirol. Beratung und Unterstützung erhielt sie u.a. von Christian Ludwig Attersee, Ralph Gelbert und  Jerry Zeniuk. In den Jahren bis etwa 2012  ging es ihr um die Erforschung eigener Vorstellungen von Natur, der „Natur im Kopf“. Ausgehend von einer Naturerfahrung entfernte sie sich während des Malens durch Abstraktion von dem ursprünglichen Motiv, indem sie es mit inneren (Gedächtnis-)Bildern verknüpfte und dann das Thema als momentane atmosphärische Interpretation wiedergab. Etwa ab 2014 wandte sie sich verstärkt dem Colour Painting zu. Während eines Studiengangs 2015/16 in der Akademie der Bildenden Künste in Kolbermoor konnte sie durch die Unterstützung von Matthias Kroth und Dagmar Wassong ihre künstlerische Position festigen und zu einer zeitgenössischen Form der Farbmalerei gelangen.